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20191024 sbauer 800„Wer hätte jemals erwartet, es gäbe zu viel junge Kandidierende für die Bayerische Sportjugend“, kommentierte Sebastian Bauer, inzwischen Gast ohne Stimmrecht des Ordentlichen Kreisjugendtags der Bayerischen Sportjugend. Der Vorstand Administratives des ISB war zuvor im Landratsamt Schweinfurt mit langem Applaus bedacht worden für sein Wirken als Vorsitzender der Kreisjugendleitung und blickt überrascht auf das Ergebnis der Wahlen: So viele junge Sportlerinnen und Sportler wollten für ein Amt in der Kreisjugendleitung kandidieren, dass die satzungsmäßige Anzahl der vorgesehenen Funktionen nicht ausreichte. Diese sehen nämlich unterschiedliche Altersgrenzen für verschiedene Ämter vor.

20191024 KJL 800Neben Bernd Rausch von der Turngemeinde Schweinfurt 1848, bisher Beisitzer und nun Vorsitzender der Kreisjugendleitung, wurden Martina Artes, Matthias Kreß und Richard Grekov einstimmig in das Kreisgremium gewählt, das satzungsmäßig für Stadt und Landkreis Schweinfurt alle jungen Vereinsmitglieder in jugendpolitischer und alle jungen Menschen in sportpolitischer Hinsicht vertritt. Martina Artes ist Leitende Bildungsreferentin im ISB wird nun in das Amt der Stellvertretenden Vorsitzenden der BSJ gewählt. Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Kreß und Jugendausschussvorsitzender Richard Grekov fungieren als Beisitzer in der neugewählten Kreisjugendleitung.

Die Berichterstattung der scheidenden Vorstandschaft enthielt zahlreiche Erfolge, die in erster Linie struktureller Natur sind. Der Subsidiarität habe man sich konstruktiv angenommen, heißt auf gut deutsch: Muss die Kreisjugendleitung selbst Wintersportwochen für junge Menschen veranstalten, wenn dies Sportvereinsjugenden mit ein wenig Unterstützung der Kreisjugendleitung auch ganz gut hinbekommen? Um die Antwort wurde sachlich hart gerungen, mit großem Erfolg: die nicht mehr durch die Sportjugend durchgeührten Maßnahmen erfreuen sich noch stärkerer Beliebtheit und die das Kreisgremium kann sich mehr um das kümmern, was an struktureller Arbeit anfällt, wie zum Beispiel das Eintreten für noch bessere Förderung der Jugendarbeit im Sport.

Und auf diesem Feld fand dann auch die schärfste, aber auch sachkritische Auseinandersetzung statt: Den Entwurf der Sportverwaltung anlässlich der Überarbeitung der Sportförderrichtlinien der Stadt Schweinfurt kritisierte das Gremium insbesondere in der Form. „Fünzigtausend Euro mehr für die Jugendarbeit - das ist grundsätzlich erst einmal zu begrüßen“, fasste Sebastian Bauer die äußerst sachliche Diskussion zusammen, „aber auf die Details kommt es an“. Durch die Stadt Schweinfurt wurde nämlich nicht die Bayerischer Sportjugend einbezogen, sondern ein nebulöses Kreis von Vereinsvertretern, die wohl allesamt überproportional von den entworfenen Änderungen profitieren würden. Die Auseinandersetzung mit diesem nicht ganz simplen Thema erzwang die Kreisjugendleitung über einen Trick: sie stellte den Antrag auf Änderung der BSJ-Jugendordnung, innerhalb der die Abschaffung der Kreisebene für ganz Bayern initiiert werden sollte. Das Ergebnis der Vereinsdelegierten war eindeutig. Man brauche die BSJ-Kreisjugendleitung gerade in Zeiten, in denen die mitgliederstarken Vereine verstärkt durch Verwaltungen einbezogen werden, damit eine wirklich qualifizierte Meinungsbildung stattfinden kann ohne krasse Ungleichbehandlung.