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Zum zweiten Mal seit 2010 hat der Integrationsbeirat der Stadt Schweinfurt in Kooperation mit dem Idealverein für Sportkommunikation und Bildung (ISB) den Spieleabend „grenzenlos spielen“ im Konferenzzentrum veranstaltet.

2012 grenzenlos spielen 400

Die Initiative war von Arbion Gashi ausgegangen, einem gebürtigen Albaner, der nach seinem Realschulabschluss mittlerweile auf der FOS lernt. Mit ihm im Organisationsteam war Ljubov Hurlebaus. Ihren beiden ist die Fortsetzung der 2010 von Erich Ruppert ins Leben gerufenen Veranstaltung zu verdanken.

Abordnungen von jeweils acht Spielern von acht Schweinfurter Schulen – Albert-Schweitzer-Schule, Bayernkolleg, Walter-Rathenau-Schulen, Montessori- und Friedenschule, Alexander von Humboldt- und Celtis Gymnasium sowie Wilhelm-Sattler-Realschule – kämpften bei Wissens- und Geschicklichkeitsspielen um den Sieg.

Jegliches Bemühen um Integration muss auf der Strecke bleiben, wenn es nicht mit Leben erfüllt wird, so die Philosophie der Veranstaltung – bei gemeinsamen Unternehmungen gibt es keine Unterschiede. Bei den „Montagsmalern“ schrien alle ihre Begriffe in die Runde, wobei manchmal der Zusammenhang zwischen den Skizzen und dem zu ratenden Begriff kaum auszumachen war. Und dann wurden doch so schwierige Begriffe wie „Oktoberfest“, „Werwolf“ oder „Paradies“ erraten. Zu den Teams gehörte jeweils ein Schweinfurter Promi, der anfeuerte und unterstützend zur Seite stand.

Oberbürgermeister Remelé begrüßte die jungen Spieler, die „Zukunft unserer Stadt“. Die Zusammensetzung der Mannschaften, die jeweils zur Hälfte aus einheimischen und Migranten bestand, spiegle fast genau den Mirationsanteil in der Schweinfurter Bevölkerung wider.

Holger Laschka moderierte kurz und knackig, interviewte mal einen prominenten Coach oder einen der Mitspieler. Zum Warmwerden steckten die Spieler die Köpfe zusammen und lösten gemeinsam ein Kreuzworträtsel. In Windeseile war das Lösungswort „Türkei“ weit vor der erlaubten Zeit gefunden. Ein rasanter Tischtennisball-Lauf sorgte für das körperliche Warmup. Spätestens als die Spieler mit Strohhalmen durch den großen Saal des Konferenzzentrums fegten, um Papierfetzen auf einen Haufen zusammenzublasen, war die Stimmung auf dem Siedepunkt angelangt. In den Wertungspausen unterhielt die Schülerband „Pirates and Pumpkins“ aus dem Celtis-Gymnasium mit heißen Rhythmen.

Am Ende hatte die Friedensschule mit ihrem Coach Jürgen Montag die meisten Punkte erspielt. Doch Sieger waren eigentlich alle Teilnehmer, denn sie hatten nicht nur einen spannenden und unterhaltsamen Abend verbracht, sondern auch einen Kinogutschein für einen gemeinsamen Kinobesuch gewonnen. Nicht zuletzt war man miteinander ins Gespräch gekommen, hatte gelacht und mitgefiebert. Aus den strahlenden Gesichtern der Mitspieler war zu lesen: Fortsetzung erwünscht!

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