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Gemeinsam Ideen und Projekte zur Gewalt-, Sucht- und Gesundheitsprävention entwickeln, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern und die Ressourcen der Sport- und Sozialverbände bündeln.

Das ist das erklärte Ziel der Vernetzungsinitiative „Vereint in Bewegung“. Hinter dieser Idee stehen der Bayerische Landes-Sportverband, der Bayerische Fußball-Verband, der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Bayern, die Sportjugendstiftung der bayerischen Sparkassen und seit 1. Januar 2011 die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern.

Zwar befassen sich bereits viele Sozial- und Sportverbände mit den Themenkomplexen Prävention und Integration, jedoch geht „Vereint in Bewegung“ einen innovativen Weg: Sport und Sozialwesen haben sich vor über drei Jahren auf Initiative der Sportjugendstiftung der bayerischen Sparkassen zusammengeschlossen. Sie bündeln jetzt ihre Erfahrungen und Angebote und schaffen Informations-Plattformen in den bayerischen Gemeinden vor Ort. In mittlerweile 15 bayerischen Standorten – nämlich Augsburg, Coburg, Landshut, Nürnberg, Regensburg, Rosenheim, Würzburg, Schweinfurt, Dillingen, Bayreuth, Erlangen, Bamberg, Weilheim, Deggendorf und Kaufbeuren – sind sportlich-soziale Netzwerke entstanden. Ihnen steht die Initiative als Impulsgeber zur Seite.

Unter dem Motto „Mehr Miteinander durch Spiel und Sport“ haben alle Projektbeteiligten vielfältige Möglichkeiten, die gesetzten Ziele der Gewalt- und Suchtprävention, der interkulturellen Öffnung und Integration im Sport sowie der Entlastung der sozialen Träger durch Sportangebote zu erreichen. „Vereint in Bewegung“ führt zu einer nachhaltigen Vernetzung zwischen Sport und Sozialem, die zunächst in der Öffentlichkeit wenig sichtbar ist. „Es ist uns ein Anliegen mit ‚Vereint in Bewegung’ gesellschaftlichen Fehlentwicklungen vorzubeugen“, so Theo Zellner, Sprecher der Initiative und Vorstandsvorsitzender der Sportjugendstiftung der bayerischen Sparkassen.

Öffentlichkeitswirksam sind jedoch die vielen Einzelprojekte: In Augsburg ermöglichte beispielsweise die Vernetzung von unterschiedlichen Migrantenorganisationen ein wöchentliches „muslimisches Frauenschwimmen“ im städtischen Schwimmbad – wobei das Angebot von Mädchen und Frauen aus allen Kulturkreisen genutzt werden darf und wird. In Weilheim können sich durch die Vernetzung der örtlichen Realschule mit einem Sportverein Ganztagsschüler auf dem bislang ungenutzten Vereinssportplatz nachmittags austoben. Kinder aus einkommensschwachen Familien nehmen in Coburg und Landshut wieder an Vereinssportangeboten teil. So werden in der Gewalt- und Suchtprävention von Kindern und Jugendlichen neue, innovative Akzente gesetzt.

Vor wenigen Wochen hat die Bayerische Landesstiftung diese bisher einzigartige Initiative mit dem Sozialpreis ausgezeichnet. Dieser mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt damit ein bedeutendes sozialpolitisches Projekt. Dies ist Bestätigung und Ansporn zugleich für die Erkenntnis, dass es gemeinsam einfach besser geht.