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Ein „flaues Gefühl im Magen“ habe er schon, verriet Günther Felbinger bei seinem Besuch am Dienstag in Schweinfurt. Der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler (FW) hatte sich gerade über die Aufgaben des „Idealvereins für Sportkommunikation und Bildung“ (ISB) informiert und machte sich nun auf den Weg zur Grundschule in Schleerieth, wo er für die Schüler eine Sportstunde abhalten wollte.

Der Landtagsabgeordnete mit Lampenfieber.

felbinger mainpostBevor es in die Turnhalle ging, führte ihn Konrektorin Gabriele Göbel durch die Schule, zeigte ihm Klassenzimmer und Unterrichtsräume. Die 14 Kinder im Grundschulalter mussten warten auf den Diplom-Sportlehrer aus Gemünden, der seit 2008 im Landtag sitzt, und wurden in der Zwischenzeit von Johannes Förster vom ISB betreut. „Ich habe mir gestern Abend ein paar Gedanken über die Stunde gemacht“, sagte Felbinger. Für die Schüler hatte er bunte Tücher dabei und sich einige Koordinationsübungen und Laufspiele damit ausgedacht.

Am Vormittag hatte der Landtagsabgeordnete den Idealverein für Sportkommunikation und Bildung in dessen Räumen im Alten Stadtbahnhof in Schweinfurt besucht. ISB-Vorsitzender Sebastian Bauer informierte dort über den gemeinnützigen Verein, der seit Dezember 2007 existiert und derzeit knapp über 120 Mitglieder hat. Idealverein sei die korrekte rechtliche Bezeichnung eines eingetragenen gemeinnützigen Vereins, erklärte er den Namen.

Als Kernaufgabengebiet des ISB nannte Bauer das Projekt „Bewegte Ganztagsschule“: Mitglieder des Vereins kümmerten sich dabei in drei Orten im Landkreis Schweinfurt um die Mittags- und Nachmittagsbetreuung der Kinder, inklusive Unterstützung bei den Hausaufgaben und Angeboten „für ausreichend Spiel, Sport und Bewegung“. Zudem sei der Verein eingebunden in die Mittagsverpflegung der Ganztagsschüler.

Zurzeit kooperiert der ISB laut Bauer mit fünf Schulen im Landkreis: der Verbandsschule Schwanfeld mit Grund- und Mittelschule, der Volksschule Niederwerrn, ebenfalls mit Grund- und Mittelschule, und der Grundschule Werneck/Schleerieth. Im kommenden Schuljahr sei geplant, das Angebot auch auf eine Schule in der Stadt Schweinfurt auszuweiten.

Als Konkurrenz zu den traditionellen Sportvereinen sehe man sich dabei nicht, so Bauer. Im Gegenteil: In den betreuten Klassen sei der Anteil der Kinder, die Mitglied in einem Sportverein sind, sogar gestiegen. Dies habe eine Befragung unter den Schülern ergeben, so der Vorsitzende. Neben der Ganztagsbetreuung bietet der Verein unter anderem Feriensportprogramme, Kurse ausschließlich für Frauen und SpoPlus an, ein Tutorium für Sportabiturienten.

Beim Verein beschäftigt seien sowohl Ehrenamtliche als auch Festangestellte, darunter junge Erwachsene, die ein Freiwilliges Soziales Jahr leisten. Hinzu kommen Studenten, die je drei Monate an der International University of Cooperative Education (IUCE) in Freiburg studieren und dann drei Monate beim ISB in Schweinfurt praktisch tätig sind.

Felbinger zeigte sich vor allem von der bewegten Ganztagsschule begeistert. „Sie greifen die Lücken auf, die andere Vereine lassen“, sagte er. „Am liebsten würde ich gleich selbst mitmachen.“ Den traditionellen Sportvereinen riet der Landtagsabgeordnete, sich ebenfalls mehr in den Schulen und der Ganztagsbetreuung einzusetzen, „sonst werden sie sich künftig nicht mehr halten können“.

Finanziert wird der Idealverein durch Mitgliedsbeiträge und Spenden, Zuwendungen aus Stiftungsvermögen, staatliche Zuschüsse, kommunale Beiträge und Elternbeiträge.