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Unterricht von 8 bis 16 Uhr: Immer mehr Schulen wandeln sich zu Ganztagesschulen. Dabei steht nicht nur der Unterricht im Mittelpunkt, sagt der Niederwerrner Schulleiter Walter Langenberger, sondern auch Kreativität und Sport.

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Das Besondere in Niederwerrn und Schwanfeld: Dort sorgen Absolventen des „Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) für Abwechslung und Bewegung.

„Bewegte Ganztagesschule“ nennt sich das Projekt, das der Schweinfurter „Idealverein für Sportkommunikation und Bildung (ISB) vermittelt. Es hat bereits die ersten 100 Tag hinter sich. In Niederwerrn bietet Benedikt Happel in den Freizeitstunden Spiel und Spaß, Sport und Bewegung an – vom, Volleyballspielen bis zum Hanteltraining.

Und Langenberger und sein Stellvertreter Walter Schäffer äußern sich euphorisch über die Effekte, die sich mit den Vorteilen einer Ganztagesschule ergänzen lassen: „Hier gibt es spezielle Fördermöglichkeiten, die sich auch in den Leistungen niederschlagen“, sagt Schäffer. Lehrer Peter Graf hat einen weitere Folge des ganztägigen Unterrichts ausgemacht: „Die Atmosphäre in den Familien wird entspannter.“ Dass die Kinder sich in der „bewegten Schule“ auspowern können, unterstütze diese Erfolge.

Auch wirtschaftlich lohnt sich das Projekt für die Niederwerrner Schule, die Langenberger vorrechnet: Sie erhält nicht nur zwölf zusätzliche Lehrerstunden für die Ganztagesklasse, sondern vom Freistaat 6000 Euro. Die investiert er in den FSJ-Vertreter, der dafür 38,5 Stunden pro Woche zur Verfügung steht.

Laut ihrem Vertreter Sebastian Bauer wählt der ISB hauptsächlich angehende Studenten für Sport oder Lehrämter aus, die sich für das FSJ entscheiden: Eine Gratwanderung, wie er zugibt, zwischen dem Maß an Führung, die der FSJ-Absolvent bei den Schülern übernehmen muss, und dem Einflussnahme durch die Schulleitung, die den angehenden Studenten führen muss.

Ein Ziel des ISB sei es, das Projekt wissenschaftlich zu begleiten. Bauer will studieren, wie das Projekt in der offenen (also freiwilligen) Ganztagesschule in Schwanfeld und bei der Pflicht-Variante in Niederwerrn läuft. Die Anfragen nehmen offenbar zu. So gebe es bereits aus der Stadt Schweinfurt Signale, auch dort FSJ-Absolventen einzusetzen. Das Problem: Der ISB hat lediglich ein Kontingent von zwei Stellen, die derzeit vergeben sind. Allerdings werden sie nur jahresweise vergeben; es können sich also Schulen ständig bewerben. „Wir werden und für Schulen entscheiden, wo es gut läuft“, sagt Bauer. Insofern hofft Walter Langenberger, dass auch im kommenden Schuljahr eine FSJ-Kraft den Ganztagesschülern beine macht.

Letztlich sehen Langenberger und Schäffer in der „bewegten Ganztagesschule“ eine ideale Begleitung für den Ganztageszug, der in zwei Jahren komplett aufgebaut sein soll. Man habe bereits für die jetzige fünfte Klasse Interessenten abweisen müssen. Auch im kommenden Schuljahr werde dies so sein.

Und auch baulich muss sich die Schule strecken: „Wenn die Ganztagesschule komplett aufgebaut ist, müssen wir uns baulich erweitern“, sagt Langenberger. Bürgermeister Peter Seifert hat sein Okay bereits gegeben: „Wir werden Geld in die Hand nehmen.“ Der Baubeginn ist für 2010 geplant.