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Neuigkeiten

Der für die Amtsperiode 2025 bis 2027 neu gewählte Jugendausschuss der ISB-Jugend (v.l.n.r.): Panagiotis Ntintis, Oleen Hasan, Sina Werner und Vorsitzende Tabea Hüfner. Fehlend: Enayat Hekami (Foto: Yeniay).

Am 20. Mai 2026 trat der XIX. Jugendtag der ISB-Jugend zusammen. Als höchstes Gremium der Jugend des Idealvereins für Sportkommunikation und Bildung (ISB) stand die diesjährige Sitzung ganz im Zeichen von Mitbestimmung, Demokratie und personellen Weichenstellungen für die kommenden zwei Jahre.

Der Jugendtag wird jährlich durchgeführt und setzt sich aus Delegierten der Jugendwahlkreise zusammen. Diese Wahlkreise bilden die verschiedenen Jugend-Zweckbetriebe des Vereins ab. Bereits im Vorfeld finden in den Wahlkreisen Jugendforen statt, in denen junge Menschen ihre Anliegen einbringen, Delegierte wählen und Anträge für den Jugendtag vorbereiten. Auf diese Weise werden die Interessen der Jugendlichen unmittelbar in die Vereinsarbeit eingebracht.

Die ISB-Jugend verfügt dabei über weitreichende Beteiligungsrechte. Entsprechend der Jugendordnung entscheidet sie eigenständig über die ihr zufließenden Mittel und gestaltet die Förderung der Jugendarbeit innerhalb des Vereins aktiv mit. Darüber hinaus beschließt die Jugend selbst über Änderungen ihrer Jugendordnung und übernimmt damit Verantwortung für die Weiterentwicklung ihrer eigenen Strukturen.

Neuwahlen des Jugendausschusses

Ein zentraler Tagesordnungspunkt des XIX. Jugendtags waren die turnusmäßigen Neuwahlen des Jugendausschusses. Das Gremium wird jeweils für die Dauer von zwei Jahren gewählt und verantwortet die laufende Arbeit der ISB-Jugend zwischen den Jugendtagen.

In den neuen Jugendausschuss wurden gewählt: Tabea Hüfner (Vorsitzende), Oleen Hasan, Panagiotis Ntintis, Sina Werner und Enayat Hekami. Mit der Wiederwahl von Tabea Hüfner, Oleen Hasan, Panagiotis Ntintis und Sina Werner setzt die ISB-Jugend auf Kontinuität und Erfahrung. Gleichzeitig bringt Enayat Hekami als neues Mitglied zusätzliche Perspektiven in die Arbeit des Gremiums ein. Aus dem Jugendausschuss ausgeschieden sind Max Schmitt und Daniel Schmitt, die sich in den vergangenen Jahren mit großem Engagement für die Belange der Jugendlichen im Verein eingesetzt haben.

Der ISB bedankt sich ausdrücklich für ihren Einsatz.

Junge Menschen übernehmen bei uns nicht nur Verantwortung für Projekte, sondern gestalten aktiv die Zukunft unseres Vereins mit. Max und Daniel haben diese Verantwortung in den vergangenen Jahren mit großem Engagement wahrgenommen und wichtige Impulse für die Jugendarbeit gesetzt. Dafür gilt ihnen unser herzlicher Dank. Gleichzeitig freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit dem neu gewählten Jugendausschuss und die Ideen, die er in den kommenden zwei Jahren einbringen wird. (Sebastian Bauer, Vorstand)

Demokratie lernen durch Demokratie leben

Der Jugendtag zeigt beispielhaft, wie Demokratie im Vereinsalltag praktisch gelebt werden kann. Jugendliche diskutieren Anträge, entscheiden über finanzielle Ressourcen, wählen ihre Vertreterinnen und Vertreter und gestalten die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit aktiv mit.

Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte und gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wieder auf die Probe gestellt werden, misst der ISB der Beteiligung junger Menschen eine besondere Bedeutung bei. Demokratie wird hier nicht nur vermittelt, sondern konkret erfahrbar gemacht. Die Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen, unterschiedliche Meinungen auszuhalten, Kompromisse zu finden und gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Damit leistet die ISB-Jugend einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung und zur Entwicklung gesellschaftlicher Verantwortung junger Menschen – Werte, die weit über den Verein hinaus Bedeutung besitzen.

Engagement auf Bundesebene

Passend zum Schwerpunkt der Beteiligung und Mitgestaltung war der ISB am selben Tag auch auf Bundesebene vertreten. Auf Einladung der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, nahm der Verein am Empfang mit Preisverleihung „Sport mit starker Stimme!“ in Berlin teil.

Auch wenn der ISB selbst nicht zu den Preisträgern zählte, war die Einladung eine besondere Anerkennung der geleisteten Arbeit. Der Verein brachte sich dort insbesondere in den Austausch zur Auswertung wissenschaftlicher Forschungsprojekte und zur Weiterentwicklung gesellschaftlicher Teilhabe im Sport ein.

Der XIX. Jugendtag und die Beteiligung an der Berliner Veranstaltung verdeutlichen damit auf unterschiedliche Weise ein gemeinsames Ziel: jungen Menschen eine Stimme zu geben und ihre Mitwirkung an Gesellschaft, Sport und Ehrenamt nachhaltig zu stärken. 

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