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Im Rahmen der Glosse "Zeug gibt's" des Schweinfurter Tagblatts findet der ISB prominent Erwähnung. Aus Sicht des Vorstands ist dies für den Verein erfreulich; im Folgenden soll interessierten Lesern die Möglichkeit gewährt werden, einige der markanten tatsächlichen Unterschiede zu anderen Sportvereinen aufzuzeigen. Zwar hat der Autor der Glosse Recht - wir sind eher kompliziert als einfach. Aber es existieren da noch ein paar mehr Unterschiede.

Idealverein - ein idealer Sportverein?

Bereits der Vereinsname verrät, dass man nicht antritt, um sich in konventionellen Disziplinen mit anderen Sportvereinen zu messen. "Idealverein" meint keinesfalls, dass man an sich den Anspruch stellt, das "ideale" Vereinswesen vorzuleben, sondern soll lediglich das ausdrücken, was der Gesetzgeber unter einem eingetragenen, gemeinnützigen Verein versteht: Jede Enzyklopädie verwendet hierfür den Begriff des Idealvereins. Lediglich im Schweinfurter Tagblatt wird unser Vereinsname hin und wieder - ohne unsere Zustimmung - zum "Idealsportverein" abgeändert, was möglicherweise einen abweichenden Erwartungshorizont weckt, den wir augenzwinkernd jedoch hinnehmen möchten.

Grundsätzlich ist unser gemeinnütziger Zweck auch Sport, wie bei allen anderen Sportvereinen auch. In allen unseren Aktivitäten bauen wir jedoch auf ein modernes Verständnis der sog. "Distributionslogik". Das bedeutet, dass wir nicht einfach Turnhallen bauen, dort Fußballtraining anbieten und darauf warten, dass Mitglieder zu uns kommen. Unser Zweck verbietet es uns nämlich nicht, einen unkonventionellen Weg zu beschreiten, und einfach dorthin zu gehen, wo wir auf Menschen treffen, die Sport treiben möchten. So empfiehlt es der Bayerische Landes-Sportverband den Sportvereinen. So etwas verbietet derselbe Zweck im Übrigen auch allen anderen Vereinen nicht, aber irgendetwas in deren Innenverhältnis - vielleicht deren Mitgliederversammlung mitsamt mehrheitlichem Grundverständnis des ehrenamtlich organisierten Sportbetriebs ausschließlich für Mitglieder in eigenen Hallen - hält sie davon ab. Und hier wäre bereits der erste große Unterschied zu konventionellen Sportvereinsmodellen skizziert.

Sport für alle statt nur für Mitglieder

Wenn man jedoch hinausgeht, um Menschen dort zu erreichen, wo sie sich befinden, sollte man damit rechnen, dass man auch Nichtmitglieder erreicht, für die man wirkt. Auch hier gilt: Nichtmitglieder zu erreichen wird durch den Bayerischen Landes-Sportverband empfohlen, um sich zukunftsfähig aufzustellen. So etwas verbietet der Zweck  "Sport" übrigens auch allen anderen Vereinen nicht, aber irgendetwas in deren Innenverhältnis - vielleicht deren Mitgliederversammlung mitsamt mehrheitlichem Grundverständnis des ehrenamtlich organisierten Sportbetriebs ausschließlich für Mitglieder in eigenen Hallen - hält sie davon ab. Und hier wäre der zweite große Unterschied zu konventionellen Sportvereinsmodellen skizziert.

Fundierte Hauptamtlichkeit statt zufälliger Ehrenamtlichkeit

Zielgruppenspezifisch vor Ort zu wirken, funktioniert am ehesten in Kooperationen mit Einrichtungen, in der Fachsprache "Settings" genannt, die diese Gruppen bereits binden. Das sagt übrigens auch die Weltgesundheitsorganisation WHO mit ihrem sog. "Setting-Ansatz". Eine wirksame Kooperation braucht Zuverlässigkeit im Hinblick auf die Regelmäßigkeit des Angebots. Das kann mit ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern zwar mancherorts funktionieren, systematisch und auf Dauer funktioniert dies jedoch nur mit hauptberuflich tätigen Kräften, die entsprechende qualifiziert sind. Das empfiehlt der Deutsche Olympische Sportbund Sportvereinen in solchen Fällen. Und hier gilt ebenfalls: Hauptamtlichkeit verbietet der Zweck  "Sport" auch allen anderen Vereinen nicht, aber irgendetwas in deren Innenverhältnis - vielleicht deren Mitgliederversammlung mitsamt mehrheitlichem Grundverständnis des ehrenamtlich organisierten Sportbetriebs ausschließlich für Mitglieder in eigenen Hallen - hält sie davon ab. Und damit wäre der dritte große Unterschied zu konventionellen Sportvereinsmodellen skizziert.

Wenn nun hauptberuflich tätige Fachleute sich längerfristig im Sinne des Vereinszwecks mit einer Sache befassen, ist man natürlich vor zwei Dingen wenig geschützt: (1) vor einer fundierten Arbeit, die sich zwar oft durch schwierige Fachbegriffe und - wie man in der Glosse schreibt "elitäres ISB-Geschwurbel" - bemerkbar macht, aber langfristig in hohem Maße wirkt und (2) vor anderen Vereinen, die ein wenig neidisch darauf blicken.

Wirksame und nachhaltige Arbeit statt zufälliger Erfolge

Zu ersterem sei erklärt, dass wir die Wirksamkeit unserer Arbeit regelmäßig - auch durch unabhängige Dritte - untersuchen lassen und aufgrund unseres positiven Rennommees inzwischen auch regelmäßig von anderen Einrichtungen um Rat gefragt werden: Unsere Mitarbeiter referieren gegenüber Landtagsfraktionen, Verbänden und hin und wieder auch gegenüber Mitgliedern des Schweinfurter Stadtrats, auch derjenigen Stadträte, die in Vorständen anderer Vereine tätig sind und dort offenbar nicht den fundierten Kenntnisstand erfahren. Das machen wir als gemeinnützig tätige gerne, wir betrachten die Erkenntnisse aus unserer Arbeit ja nicht als exklusives Wissen, sondern freuen uns über jeden anderen Verein, der auf uns zu kommt und unsere Erkenntnisse für seine Vereinsentwicklung nutzen möchte. Schließlich verbreiten wir wirksame Arbeit ja am schnellsten hierdurch.

Und auf zweiteres, nämlich Neid bei anderen Vereinen, ist es an und für sich müßig einzugehen, weil dies gerade im organisierten Sport ja an und für sich konstituierendes Merkmal ist. Viele Sportvereine suchen gerne unseren Rat und das ist grundsätzlich nichts schlimmes; andere beschreiten den traditionellen Weg weiter - vielleicht weil deren Mitgliederversammlung mitsamt mehrheitlichem Grundverständnis des ehrenamtlich organisierten Sportbetriebs ausschließlich für Mitglieder in eigenen Hallen nichts anderes möchte - und auch das ist nichts schlimmes. Sie sind von ihrem Weg überzeugt und auch davon, dass sie keinen Rat benötigen. Und auch das ist nichts schlimmes.

Erkenntnisse zur Verfügung stellen statt Intransparenz

Und der letzte große Unterschied zu konventionellen Sportvereinsmodellen in der Stadt Schweinfurt kommt in genau angesprochenem Projekt zum Tragen. Die Bitten der Stadt Schweinfurt, sein Fachwissen zur Verfügung stellen, wurde schlichtweg von anderen Vereinen, denen im Übrigen der zitierte Stadtrat vorsteht, nicht beantwortet. Das unterscheidet den ISB in herausragendem Maße von allen anderen Sportvereinen in der Stadt Schweinfurt, die möglicherweise schon deshalb nicht zusammenarbeiten wollen, weil dies bedeuten würde, dass man transparent alles offenlegen müsste - auch die wirtschaftlichen Zahlen und Fakten.

 

Hier geht es zu unseren allgemeinen Positionen