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„Wer dauernd die Dosis seines Schmerzmittels erhöht, ohne die Schmerzursache zu bekämpfen, wird schmerzmittelabhängig - aber nicht gesund.“ Mit diesem drastischen Bild untermauert Sebastian Bauer seine Kritik an der umstrittenen neuen Sportförderrichtlinie der Stadt Schweinfurt. 160.000 Euro mehr für die „Besitzstandswahrung“ etablierter Großvereine ohne klare Zielvereinbarungen, wie der Patient – die große und infolgedessen natürlich auch träge Schweinfurter Sportlandschaft – gesund und zukunftsfest gemacht werden könne: „Das ist ideen- und perspektivlose Status-Quo-Verwaltung“, moniert der ISB-Chef. „Zielsetzung der Stadtverwaltung muss gesunde Sportentwicklung sein, gerade im Hinblick auf die notwendige Einbindung der Vereine in die Betreuungsarbeit an Kitas und Ganztagsschulen und in die Integrationsarbeit.“

20180724 sbauer 800Sebastian Bauer hält ausdrücklich seine Kritik an der Arbeit mit einem von der Schweinfurter Sportverwaltung freihändig zusammengestellten Beratungsgremium aufrecht – ohne den beteiligten Vereinsvertretern selbst einen Vorwurf zu machen. „Vereinsvorstände müssen naturgemäß als Interessenvertreter in eigener Sache handeln. Es ist deshalb nachvollziehbar, dass die mitgliederstarken Vereine mit Liegenschaften in dem Gremium zunächst ihre Anliegen vertreten haben. Für wirklich unabhängige Beratung hätte es allerdings die Bayerische Sportjugend gegeben. Es war ein Kardinalfehler der Sportverwaltung, das Kreisgremium dieses zuständigen Verbands nicht zu konsultieren“, so Sebastian Bauer.

Das Ergebnis der neu ausgerichteten Sportförderung, das 16 aus 49 Schweinfurter Sportvereinen bei der Mittelaufstockung komplett leer ausgehen lässt, nennt Sebastian Bauer „krass unbefriedigend - sowohl aus Sicht der steuerzahlenden Bürger, die an einem sinn- und vor allem wirkungsvollen Mitteleinsatz interessiert sind, als auch mit Blick auf die Schweinfurter Sportentwicklung. „Mehr noch: Man muss aus jetziger Sicht auch die 60.000 Euro für die Erarbeitung des Schweinfurter Sportentwicklungsplans als städtische Fehlinvestition und Steuergeldverschwendung bezeichnen“, so Sebastian Bauer. „Ich bin mir nicht einmal sicher, ob dieser Plan noch in einer Schublade der Sportverwaltung schlummert oder schon längst im Papierkorb des zuständigen Leiters des Sportreferats Jürgen Montag gelandet ist.“